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 Wheeling Team
 Rainer Schwarz
 Herbishofen 41 
 D-87760 Lachen
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Mobil +49 (0) 171 - 69 71 200 
Fax  +49 (0) 83 31 - 49 91 38 
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RAINER SCHWARZ: OFFIZIELLER STUNTFAHRER FÜR HARLEY-DAVIDSON® & BUELL® IN DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH


Pressetext 
 

POWERPLAY 
 

Ein Bauer mit Harley - Power www.STUNT-S.de:
Stuntman Rainer Schwarz ist unterwegs auf Buell 
 

 Keine Gnade - Daumen runter für den Gummi! Mit der Hand am Ohr hört Rainer auf das Toben des Publikums,
  während der Gummi noch von den letzten Umdrehungen blaue Dunstschwaden ausschwitzt - ist der Jubel laut
   genug? Die Dezibelstärke schwillt nochmals an - und Rainer dreht nochmal am Schieber. Brüllend dreht der
   Gummi seine letzten Runden, das Publikum tobt und verschwindet in einer Wand aus weiß-blauem Qualm.
Endlich gibt ein dumpfer Knall Kunde vom Ende eines kurzen Reifenlebens. Exitus im Dienst des Biker Publikumsì
  wird der Arzt auf den Totenschein schreiben - der nächste Gummi wartet schon... 
   Schon in Hockenheim bei den NITRO OLYMPICS und auf der Custom PERFORMANCE '98 zeigten Rainer
 Schwarz und sein Team ihre Kunststücke: Wheelies, Stoppies, Burnouts und Artistik mit bis zu vier Personen auf
  der Suzuki-Sitzbank. Beide Mal atemberaubende Motorrad-Artistik in strömenden Regen, selbst nasser Asphalt
  und Pfützen auf der Strecke halten den Stunt-Artisten nicht auf eine Eigenschaft, die ihn von den meisten seiner
 Kollegen unterscheidet und bei Veranstaltern besonders beliebt macht: Wenn der Regen auf den Dragstrip tropft,
schickt man die Stuntcrew an die Front! 

 Ich würde gerne mal eine Buell ausprobieren, gestand Rainer schon damals am Hockenheimring. Der sportliche
  Harley-Ableger hatte schon damals seine Aufmerksamkeit erregt, doch neben den Suzukis noch eine Buell zu
      unterhalten war nicht drin, auch die Gagen der Stunt-Branche schießen nicht in den Himmel, von der
   Landwirtschaft gar nicht zu reden! Doch wozu hat man als Journalist seine Ohren in der Szene versenkt , und
  manchmal helfen ein paar Telefongespräche mehr als ein paar Kreuze auf dem Lottoschein. Die Testfahrt war
 eigentlich schon für die Custom PERFORMANCE '98 geplant, doch zu diesem Zeitpunkt klappte es noch nicht mit
dem Bike. Werner Brückle, Mentor und Promoter des Stuntteams von Rainer war ebenfalls Feuer und Flamme für
  den Plan, und schnell waren Buell Europa-Manager Manfred Mäntele und Werner zusammengebracht. Wie es
  der Zufall so wollte, war der gerade ebenfalls auf der Suche nach neuen Ideen, das US-Sportbike für ein neues
      Publikum zu promoten: Die Sportfahrer-Klientel sollte angesprochen werden, ein Schritt weg aus der

Harley-Szene, hin zu einer breiteren Fahrerschicht. 
 Der Deal war schnell gemacht - und in der 1999er Saison fährt Rainer voll auf dem US-Eisen aus Wisconsin ab.
  Für die ersten Lektionen auf dem noch ungewohnten V-Twin, der neben der anderen Fahrgeometrie auch noch
 knapp 80 PS weniger hat als die gewohnte GSXR fanden auf den ATLAS RACE DAYS statt, natürlich wieder auf
nasser Strecke. Am frühen Abend, nach dem improvisierten freien Training war Gelegenheit für Rainer und seinen
   Beifahrer Markus Schädel auf der breiten Landebahn des Atlas Airfield mal richtig am Gas zu drehen und die
    ersten Kunststücke auf dem V-Twin einzustudieren. Funny Bike Drag Racer Rainer Brückle stellte sich als
 Kamerafahrer auf der 160 PS Suzuki zur Verfügung und so entstanden die Bilder von Rainers Zweiradartistik bei
  voller Fahrt. 

  Die Motorencharakteristik der Buell ist von der eines japanischen 4-Zylinders völlig verschieden, erklärt Rainer,
  denn die Buell produziert ihre Leistung bei wesentlich geringeren Drehzahlen. Schon bei 2000 U/min steht die
 Buell auf dem Hinterrad das ist gerade mal die Leerlaufdrehzahl der Suzuki. Auch wenn er es nicht gerne zugibt:
 ein bißchen mehr Leistung im V-Motor würde ihm auch gefallen. Seine getunte GSXR 1100 bringt 160 Pferde ans
      Hinterrad, die der V-Twin aus Wisconsin weniger als 100. Eine große Umstellung ist die aggressive
 Motorcharakteristik des 2-Zylinders, der auch bei geringen Gaswechseln sofort reagiert, gesteht Rainer, bei einem
     4-Zylinder machen gerade im oberen Drehzahlbereich 500 bis 1000 U/min nicht viel aus, während der
 großvolumige Harley-Treibsatz sofort zumacht. 

 Wer Rainer allerdings bei seinen Kunststücken zuschaut, merkt von diesen Anlaufschwierigkeiten nichts: Wheelies
   über die gesamte Landebahn, Stoppies bis das Hinterrad senkrecht in der Luft steht und Burn Outs, die das
     Publikum hinter einem blauen Qualmvorhang verschwinden lassen. Markus liegt, sitzt oder steht auf der
   Maschine, hängt auch mal beim Stoppy über dem Vorderrad, oder schleift auf Metallschuhen mit Tempo 120
   hinterher ñ die Vorf¸hrung ist atemberaubend und ein Kunstst¸ck jagt das nächste. Ständig probiert Rainer mit
seinem Team neue Tricks: Auf der Suzuki waren sie schon mit vier Leuten unterwegs, das wird auch mit der Buell
  nach ein bißchen Übung funktionieren. Dieses Jahr nutzen wir zum Lernen und Trainieren, denn schließlich bin
 ich ja im Juni zum ersten Mal in den Sattel einer Harley gestiegenì, erzählt Rainer, jeden Monat kommen ein paar
 neue Kunststücke dazu. Die Buell ist sehr handlich und man kann mit ihr eine ganz eigene Stunt-Show fahren. Als
 europäische Evel Knievel will sich Rainer noch nicht feiern lassen, doch auch er weiß: Wer Harley fährt, kann mit
 besonderer Verehrung durch seine Fans rechnen. Der gegenwärtig gefragteste deutsche Stuntfahrer Atlas Race
   Days, German Bike Week, Schleiz, Speed Week Oschersleben, Wheels Nationals Magdeburg und Custom
           Performance sind nur einige der diesjährigen Termine,  kennt dennoch seine Grenzen: 
   Die Spitzenfahrer des European Stuntman Championship haben einen Erfahrungsvorsprung, der nur schwer
  einzuholen ist. Besonders für jemanden, der kaum Möglichkeiten zum Trainieren hat, gibt Rainer zu, doch mit
    seiner Teamartistik steht er in Europa einmalig da. Von seinem fahrbaren Untersatz ganz zu schweigen! 

 www.STUNT-S.de   Text : HR-F.de 
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